Category: Allgemein

Ubuntu 9.04 – Betriebserfahrungen – Notizen

Ubuntu 9.04

Installation

Die Installation von Ubuntu 9.04 verlief problemlos bis auf die etwas kompliziertere Setup bedingt durch mein BIOS Raid System (auch FakeRAID genannt). Die Anleitung hier hat mir dabei sehr geholfen. Selbst der GRUB bootloader hat danach problemlos Vista & Ubuntu parallel booten können.

Gute Antworten findet man im deutschen Ubuntu Wiki.

Root Access

Ich war es bisher gewöhnt, dass ich mich mittels xterm -e ssh -l root einloggen kann. Das geht jedoch nicht per default. Für grafische Applikationen sollte man gksudo bzw. kdesudo verwenden und für einfache Kommandozeilenanwendungen sudo.

Wer es dennoch nach altem Schema haben möchte kann dazu ssh so konfigurieren, dass externe Verbindungen und logins (auch über KDM) möglich sind:

  1. Root Passwort einrichten
    sudo passwd root
  2. lsh-server deinstallieren
    per default ist auf Ubuntu der lsh-server installiert, diesen de-installieren:
    sudo apt-get remove lsh-server
    Danach sollte man die dependencies entsprechend mit entfernen:
    sudo apt-get autoremove
  3. OpenSSH Server nachinstallieren
    sudo apt-get install openssh-server
  4. Root Login ermöglichen in /etc/ssh/sshd_config
    In der /etc/ssh/sshd_config prüfen ob folgende Zeilen aktiv sind: Die Default-Einstellungen waren bei mir:
    LoginGraceTime 120
    PermitRootLogin yes
    StrictModes yes
    UsePAM yes

    Durch den letzten Eintrag findet man dann weitere Konfigurationsmöglichkeiten unter /etc/pam.d/sshd.
  5. Konsolen hinzufügen für root login
    In /etc/pam.d/sshd gibt es einen Moduleintrag für securetty. In der Datei /etc/securetty werden die Terminals angegeben, die in /etc/pam.d/login dann über das Modul pam_securetty.so für root logins freigegeben. Dazu zählen dann die remote Konsolen nicht dazu (z.B.: /dev/pts/3). Abhilfe und letzten Endes auch die Lösung schafft dann der Eintrag der pts Terminals:
    pts/0
    pts/1
    pts/2
    pts/3
    pts/4
    pts/5
    pts/6
    pts/7
    pts/8
    pts/9
    pts/10
    pts/11
  6. root login NUR vom lokalen Netz aus zulassen
    Um z.B. nur Zugang von speziellen IP Adressen zu haben lohnt es sich die Angaben in dieser Anleitung durchzulesen. Dazu die Datei /etc/pam.d/sshd editieren und die Zeile
    account  required     pam_access.so
    aktivieren. Danach dann folgende Zeilen in der /etc/security/access.conf hinzufügen:
    + : root : 192.168.NETNUMBER.0/24
    + : root : 127.0.0.1
    Vorsicht: Die Datei hat nach Speichern sofortige Wirkung!

Automounter

Mein Giga Dual NAS System bietet einen NFS Server. Die Datei /etc/exports hatte ich auf dem NAS-System um folgenden Eintrag erweitert:
/mnt/md1/MYSHARE 192.168.NETNUMBER.COMPUTERNUMBER/255.255.255.0(rw,root_squash)
 

Mittels sudo apt-get install autofs wurden die Automounter Dateien auf dem Ubuntu System nachinstalliert. Mittels folgenden Einträgen und dieser Hilfe konnte ich dann mein System so aufsetzen, dass ich zukünftig alle shares auf meinem NAS System problemlos über den Pfad /net/NASNAME/MYSHARE erreichen kann und dabei die NFS mounts automatisch erfolgen. Das funktioniert perfekt!!

# /etc/auto.master
/net /etc/auto.net

# /etc/auto.net
*      -fstype=autofs,-Dhost=&     file:/etc/auto.NASdir

# /etc/auto.NASdir
*                          ${host}:/mnt/md1/&

Dabei liegen die shares auf dem NAS System alle unter dem RAID Volume /mnt/md1.

Nützliche Links

[1] Vor- und Nachteile beim Arbeiten mit sudo
[2] Eine Übersicht über die Konfigurationsmöglichkeiten von ssh
[3] Wie funktioniert ssh und wie passt man es an?
[4] Konfiguration + Testen von ssh
[5] NFS unter Ubuntu 9.04 nutzen

Spätburgunder Weissherbst – ortenauerweinkeller

 

Den Wein habe ich vermutlich zum 40. Geburtstag von Alex K. bekommen und heute hatte ich dank Stangenbrot mit Oliven auf ein Glas Wein Lust. Der Wein hat für meinen Geschmack etwas viel Säure, ist jedoch trocken, so wie ich ihn mag.
Jetzt hat er gerade Zimmertemperatur und ein wenig Kühle würde ihm wirklich gut tun …

Die Beschreibung bei der ortenauerweinkeller lautet:

 

"Fruchtiger, lieblicher Roséwein mit einer angenehmen Restsüße ideal zu allen Anlässen (Feste), Trinktemperatur 10°C"

Die Ortenau erstreckt sich von Baden-Baden bis zum Breisgau (Metropole Offenburg).

Nachtrag vom 2008-07-27: bin erstaunlich fit heute, gaaaaaanz leichte Kopfschmerzen, kann aber auch mit dem Wetter zusammen hängen

Weinkunde

Weinkenner?

Hier kommt nun das Geständnis: Ich bin weder Weinkenner, noch kann ich irgendwie bei Weinen und Sekt mitreden. Gleichwohl habe ich meinen eigenen Geschmack mein eigenes Körperbefinden. Daher kann ich sehr gut beurteilen, ob mir nun ein Wein schmeckt und er mir bekommt (meist erst am nächsten Tag klar). Prinzipiell schmecken mir Rotweine weitaus besser als Weißweine.

Hier einfach mal in unchronologischer Reihenfolge ein paar Events, die mir so in Erinnerung geblieben sind:

ca. 1998 – Weinprobe in einer Badener Weingegend:

Wir waren anlässlich des 60. Geburtstags unseres Institutschefs in seiner Heimatgegend unterwegs. Leider kann ich mich an keinen einzigen Wein erinnern, der mir geschmeckt hätte. Mein Fazit war seinerzeit: Badische Weine sind nix für mich

Juni 2008 – Weinprobe beim Weingut Rieth in Fellbach:

Das ganze fand ebenfalls als Abendprogramm im dienstlichen Umfeld statt. Sehr interessant fand ich die persönliche Führung durch Herrn Rienth (sen.). Man konnte die emotionale Verbundenheit mit dem Familienbetrieb sehr gut spüren. Die Erkenntnis, dass hochpreisige Weine auch deutlich besser schmecken konnte selbst ich als Laie gut nachvollziehen. Insgesamt ein gelungener Abend. Als Frend von Württemberger Weinen konnte man sehen, dass unkonventionelle Wege mit Rebsorten, die eher untypisch sind für die Württemberger Gegend, zu köstlichen Ergebnissen führen können.

Februar 2007 – Weinprobe anlässlich des Geburtstags eines Freundes/Arbeitskollegen bei Profumo del Vino in Schwäbisch Hall:

Der Inhaber, Herr Ingo Hornung, hatte für seinen Freund eine kleine Tafelrunde organisiert,  direkt in seinem Laden Profumo del Vino. Hier gab es kulinarische Köstlichkeiten (für mich sogar extra ohne Fleisch/Wurst) sowie dazu ausgesuchte Weine aus Italien samt der Geschichte Ihrer Herstellung, des Einkaufs in Italien, usw.

Hier schmeckte mir zum ersten Mal ein Wein auf einer Weinprobe so phänomenal gut, dass ich mir gleich ein paar Flaschen einkaufen musste:

ROSSO RISERVA 2003 (Merlot 60% – Cabernet Sauvignon 40%)
Colli Euganei
Vignalta

 

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